Iris Christine Aue

Lebenslauf:

Geboren 1983 in Wien,
Seit 2004 Studium der Bildenden Kunst, Schwerpunkt Malerei & Grafik,
an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz

Ich hege eine Faszination für unspektakuläre Gegenstände und alltägliche Situationen. Dieses Interesse an dem Gewohnten ist Ausgangspunkt vieler meiner Arbeiten, so wird die Verteilung der Geschlechterrollen anhand inszenierter Supermarktsituationen fotografisch thematisiert. Schlafende Gegenüber im Zug werden zum Motiv in der zeichnerischen Auseinandersetzung und Erlebnisse im Alltag in Gedanken und Öl festgehalten.

Einzelausstellung in Linz, Ausstellungsbeteiligungen in Linz, Salzburg und Budweis,
Artist In Residence 2006 im Kunstraum St.Virgil, Salzburg

2005 Leistungsstipendium der Kunstuniverität Linz

Mitarbeit bei Projekten:

Oktober 2005 Best off 05
Mai, Juni         anmaßung! Kuratiert von Mag. Ulrike Matzer
Mai 2005         higher than the sky, Ausstellung der Klasse für Malerei und Grafik
Oktober 2004 Best off 04
Mai 2004         body politics, kuratiert von Mag. Ulrike Matzer

 

In Öl eingelegte Gedanken:


Ursprünglich ausgehend von dem Thema Zukunft entwickelte ich eine Serie von Ölbildern, die durch eigenen Gedanken ergänzt werden.
Die Text-Bild-Kombinationen zeigen einerseits Wünsche, Vorstellungen für die persönliche Zukunft und reichen vom profanen Traum des eigenen Hauses und Familie über den Wunsch nach einem eigenen Atelier. Im Laufe des Arbeitsaufenthaltes in St.Virgil wurde jedoch der Ort an sich immer lauter und drängte sich als Motiv regelrecht auf.

Im Sommer 2006 hatte ich die Möglichkeit, fünf Wochen im Kunstraum St.Virgil zu arbeiten. Ursprünglich war das Thema Zukunft mein Ausgangspunkt, zu dem ich eine Serie von Ölbildern entwickelte, die mit eigenen Gedanken ergänzt wurden.
Die Text-Bild-Kombinationen zeigen einerseits Wünsche, Vorstellungen für die persönliche Zukunft und reichen vom profanen Traum des eigenen Hauses und Familie über den Wunsch nach einem eigenen Atelier. Im Laufe des Arbeitsaufenthaltes in St.Virgil wurde jedoch der Ort an sich immer lauter und drängte sich regelrecht auf. So begann ich erlebte Situationen als Standbilder zu konservieren und mit eigenen Gedanken zu ergänzen.
Als ich mich beispielsweise dabei ertappte, lieber um das Hotel zu schleichen, als den vom Empfang beobachteten Haupteingang zu benutzen, kombinierte ich diesen Gedanken mit dem Bildmotiv der Rezeption von St.Virgil.
Eindrücke und Begebenheiten werden so zum Bildthema und es entstehen Arbeiten, die einen konkreten Ortsbezug herstellen.